zusammen entscheiden - gemeinsam handeln
Aktionsrichtlinien - Les directives d’action - Action guidelines - Decidiendo juntos
Deutsch
Aktionsrichtlinien von NATO-ZU
Für die Aktionen gewaltfreien zivilen Ungehorsams haben wir uns im Bündnis NATO-ZU auf Richtlinien für unsere Aktion geeinigt. In diesen Richtlinien haben wir Zielsetzung, Grundlagen der Gewaltfreiheit und Entscheidungsprinzipien formuliert, sie dienen als Grundlage für unsere Aktion und sind unbedingt einzuhalten.
In unserer gewaltfreien Aktion wollen wir entsprechend der unten genannten Aktionsrichtlinien miteinander agieren. Dies heißt nicht, dass jede/r diese Richtlinien als eigene Weltanschauung teilen muss – sie sind lediglich eine Vereinbarung für diese Aktion.
1. Zielsetzung
Gewaltfreie Aktionen werden angewandt in Situationen, in denen Menschen- und BürgerInnenrechte verletzt werden. Es sind gesellschaftliche Verhältnisse, in denen menschliches Leben gefährdet, unterdrückt oder zerstört wird; in denen Menschen die Entfaltungsmöglichkeit genommen wird, Ungleichheit und Diskriminierung konstituiert sind. Zu dieser Zerstörung von Lebensgrundlagen trägt die Kriegspolitik der NATO bei. (-> Aufruf NATO-ZU) Mit Gewalt werden neue Verletzungen und Ungerechtigkeiten geschaffen, bestehende Konflikte eskaliert. Mit den vielfältigen Methoden der Gewaltfreien Aktion stellen wir uns dieser Politik in den Weg, machen die ungerechten Verhältnisse öffentlich und zeigen auf, welche Interessen hinter den NATO-Strategien stecken.
2. Keine Anwendung von Gewalt
Grundhaltung ist die Achtung der menschlichen Person und der Würde des Menschen. Das bedeutet sowohl den Ausschluss personenverletzender Gewalt als auch den Verzicht, den/die GegnerIn abwertend oder diskriminierend zu behandeln. Die Unterscheidung zwischen Person und Rolle ermöglicht es, den/die politische/n GegnerIn als Mensch zu akzeptieren und ihn/sie im Dialog in seiner/ihrer Rolle als RepräsentantIn des kritisierten Systems zu bekämpfen. Während unserer Aktionen führen wir keinerlei Waffen mit uns.
3. Größtmöglicher Schutz für alle Beteiligten
3.1 Bezugsgruppen
Um den größtmöglichen Schutz für alle Beteiligten zu erreichen, empfehlen wir, sich während einer direkten Aktion in Bezugsgruppen zu organisieren. Dies sind Gruppen, bestehend aus 8-10 Leuten, die sich gegenseitig kennen, sich ihrer Grenzen, Ängste und Ziele bewusst sind. Dies ermöglicht während der Aktion einen direkten Kontakt zu Gleichgesinnten, verhindert, dass Einzelpersonen in der Menge der Menschen unter- oder verloren gehen und ermöglicht es, aufeinander acht zu geben. Die Struktur der Bezugsgruppen ist zudem wichtig, um sich an Konsensfindungen im SprecherInnenrat beteiligen zu können (-> 4. Basisdemokratische Struktur).
3.2 Keine Drogen oder Alkohol
Um während einer Aktion sich und andere nicht durch unachtsames Verhalten und beeinträchtigte Wahrnehmung zu gefährden, verzichten wir vor und während einer gewaltfreien Aktion auf die Einnahme von Substanzen, die die Wahrnehmungen beeinträchtigen. Dies dient der Sicherheit der Einzelpersonen und der gesamten Aktionsgruppe.
4. Basisdemokratische Organisationsstruktur
Zu dem gewaltfreien Charakter einer Aktion gehört ein solidarischer und gleichberechtigter Umgang miteinander. Z.B. haben alle Gruppenmitglieder die Chance, sich gleichberechtigt an den Entscheidungsprozessen zu beteiligen.
4.1 Konsensprinzip
Wir werden versuchen, Entscheidungen im Konsens zu finden, d.h. Entscheidungen, die für alle Teilnehmenden der Bezugsgruppe tragbar sind. Dabei darf es weder Mehr- noch Minderheiten geben (wie z.B. im Parlament). Es geht nicht um eine optimale Lösung für jede/n von uns, sondern um eine Lösung, die uns als Gruppe handlungsfähig macht, wobei jede/r verantwortlich die Lösung mitträgt. Konsens kann z.B. auch bedeuten, dass verschiedene Aktionen stattfinden, wenn wir uns auf eine nicht einigen können.
4.2 SprecherInnenrat
Bei Aktionen mit großen Gruppen hat es sich als sehr praktikabel herausgestellt, mit einem Rätesystem zu arbeiten. Dazu entsendet jede Bezugsgruppe (siehe unten) eine/n SprecherIn in den SprecherInnenrat. Der SprecherInnenrat ist das Gremium, in dem Ideen, Aktionsvorschläge und Organisatorisches vorgetragen wird.
Das „klassische“ Modell des Sprecher/innenrates lässt keine Entscheidungsbefugnisse zu. D.h., dort werden nur Informationen und Meinungen ausgetauscht und dann die Entscheidungsfragen in die Bezugsgruppen zurückgegeben. Entsteht großer Zeitdruck, dann überlegen alle gemeinsam, ob bestimmte Fragen im SprecherInnen-Rat entschieden werden sollen.
5. Transparenz
Zu den Merkmalen der gewaltfreien Aktion gehört es, dass die Aktionsplanungen vorab öffentlich angekündigt werden. Die gewaltfreie Aktion ist eine öffentliche Aktion, bei der wir außerdem die Möglichkeit haben, den eigenen Standpunkt mit Nachdruck darzulegen. Bei der Entscheidung für eine gewaltfreie Aktion zivilen Ungehorsams (z.B. eine Blockade) sollte jedeR selbst entscheiden, ob man/frau bereit ist, die persönlichen Konsequenzen des Handelns auf sich zu nehmen (z.B. das Risiko einer Verletzung, Verhaftung, strafrechtliche Verfolgung.
6. Konstruktiver Gegenentwurf
Gewaltfreie Aktionen besitzen neben dem ablehnenden immer auch ein konstruktives Element, einen Gegenentwurf zum kritisierten Zustand. Zu den politischen Alternativen zur militärgestützten Politik der NATO zählen Mittel und Verfahren einer zivilen politischen Konfliktbearbeitung (ZKB) mit dem Fernziel einer sozial gerechten und demokratisch organisierten Welt. Bezogen auf die Aktionsgruppe ist das der praktizierte basisdemokratische Umgang miteinander.
Französisch
Les directives d’action: décider ensemble – agir unis
Concernant les actions non-violentes de désobéissance civile, on s'est mis d'accord pour des directives de notre coalition NATO-ZU. Pour ces directives, on a formulé l'objectif, les bases de la non-violence et les principes de prise de décision, ils servent de base pour notre action et sont à respecter absolument.
Dans notre action non-violente, nous voulons agir ensemble selon ces directives suivantes. Cela n'implique pas que chacun doit partager ces directives comme vision personnelle du monde, mais elles sont juste un accord pour cette action.
1. Objectif
Les actions non-violentes sont appliquées quand il y a atteinte aux droits de l'homme et aux droits civiques. Ce sont des rapports sociaux dans lesquels la vie humaine est compromise, opprimée ou détruite, dans lesquels les hommes sont privés de leur possibilités d'épanouissement, où l'inégalité et la discrimination sont constituées.
La politique guerrière de l'OTAN participe à cette destruction des bases de vie. (voir l'appel NATO-ZU)
Par la violence, on crée de nouvelles blessures et injustices, on fait dégénérer des conflits existants. A l'aide des méthodes variées de l'action non-violente, on fait obstacle à cette politique, on rend publiques les rapports d'injustice et on démontre les intérêts mobilisant les stratégies de l'OTAN.
2. Pas d'emploi de la violence
Le respect de l'individu humain et de sa dignité forment l'attitude fondamentale.
Cela signifie l'exclusion de la violence envers des personnes aussi bien que le renoncement à une attitude dépréciative ou discriminante vis-à-vis des adversaires.
La différenciation entre individu et rôle permet d'accepter l'adversaire politique en tant qu'homme et, par le dialogue, de s'opposer à lui dans son rôle de représentant du système critiqué. Pendant nos actions, nous ne portons aucune arme.
3. La meilleure protection de tout le monde
3.1 „groupes de rapport“ groupes d'affinité
Afin d'atteindre la meilleure protection de toutes les personnes impliquées, on conseille de s'organiser dans des „groupes d'affinité“ pendant une action directe. Ce sont des groupes de huit à dix personnes qui se connaissent entre elles, qui sont conscientes de leurs limites, de leurs craintes et de leurs objectifs. Cela permet un contact direct avec des personnes partageant des mêmes idées pendant l'action, empêche que des individus se retrouvent perdus dans la masse des gens et facilite la capacité à veiller l'un sur l'autre.
La structure des „groupes d'affinité“ est d'ailleurs importante pour pouvoir participer à la recherche des consensus dans le conseil des porte-paroles. (cf. La structure de la démocratie de base)
3.2 Ni drogues, ni alcool
Afin de ne compromettre ni soi-même ni les autres par un comportement inattentif et une perception alterée, on renonce, avant et pendant une action non-violente, à la prise des substances pouvant altérer la perception. Cela contribue à la sécurité des individus et de tout le groupe d'activistes.
4. La structure d'organisation de la démocratie de base
Le caractère non-violent d'une action implique un rapport solidaire et égalitaire entre les personnes. Par exemple, tout les membres de groupe ont la possibilité de participer égalitairement aux processus de prise de décisions.
4.1 Le principe du consensus
On essaiera de prendre des décisions par consensus, ça veut dire des décisions qui peuvent être assumables par tous les membre du „groupe d'affinité“. Il ne doit pas y avoir de majorités ni des minorités ( comme dans le parlement par exemple). Il ne s'agit pas d'une solution optimale pour chacun mais d'une solution qui nous rend capable comme groupe, où chacun se responsabilise par rapport à la solution et l'assume. Un consensus peut être aussi qu'il y aura plusieurs actions si on ne peut pas se mettre d'accord sur une seule.
4.2 Le conseil des porte-paroles
Lors des actions avec de grands groupes il 's avérerait très pratique de travailler avec un système de conseils. Pour cela, chaque groupe envoie un conseiller / une conseillère au conseil des porte-paroles. Ce conseil des porte-paroles est le comité auquel sont présentées des idées, des propositions d'actions et d'organisation.
Le modèle „classique“ d'un conseil des porte-paroles ne permet pas à celui-ci de prendre des décisions, c'est à dire on y échange seulement des informations et des opinions pour ramener les questions de décision aux „groupes d'affinité“.
S'il y a d'urgence, tous réfléchissent ensemble si certains questions seront décidées au conseil de porte-paroles.
5. Transparence
L'une des particularités de l'action non-violente est que son planning sera annoncé publiquement au préalable. L'action non-violente est une action publique, qui, en plus, nous permet de montrer son point de vue avec insistance. Lors d'une décision pour une action non-violente de désobéissance civile (un blocage par exemple) chacun devrait décider pour soi-même s'il est prêt à porter les conséquences personnelles de l'action (par exemple le risque d'une blessure, d'une arrestation, d'une répression juridique).
6. Contre-projet constructif
Les actions non-violentes ont, outre l'élément contestataire, toujours un élément constructif, un contre-projet à proposer à l'état critiqué. Parmi les alternatives politiques à la politique militaire de l'OTAN comptent des moyens et processus d'une élaboration civile-politique des conflits avec le but à longue terme d'une monde de justice sociale et d'organisation démocratique. Concernant le groupe des activistes, c'est le mode de communication pratiqué, fondé sur le principe de la démocratie de base (point 4)
la devise: le chemin est le but.
Englisch
Action guidelines NATO-ZU/Shut down NATO
taking decisions together – acting jointly
Within the coalition NATO-ZU (Shut down NATO) we agreed guidelines for the actions of civil disobedience. These guidelines spell out the objectives, the basis of nonviolence and the principles of decision making; they serve as the foundation of our action and are to be adhered to.
Within our nonviolent action, we want to act jointly according to the action guidelines below. This does not mean that everyone has to accept these guidelines as their own world view – they are only an agreement for this action.
1. Objectives
Nonviolent action is used in situations where human and citizens rights are violated. This are social conditions, in which human life is endangered, oppressed or destroyed; in which human beings are deprived of their ability to express themselves, and injustice and discrimination are being constituted. NATO policy of war contributes to this destruction of the foundations of life (-> see the call Shut down NATO). Violence creates new injuries and injustice, and escalates existing conflicts. By using the varied methods of nonviolent action we confront this policy, make public the unjust conditions and show the interests behind NATO's strategies.
2. No use of violence
The basic principle is the respect for the person and the dignity of human beings. This means both, the exclusion of violence against persons, but also restraint from treating the opponent in a insulting or discriminating way. The distinction between the person and the role a person plays allows to accept the political opponent as a human being and to fight him/her in a dialog in his/her role as a representative of the system we criticise. During our action we do not carry any kind of weapon.
3. Highest possible safety for everyone involved
3.1 Affinity groups
To achieve the highest possible safety for everyone involved, we recommend to organise yourself in an affinity group during a direct action. These are groups of 8-10 persons which know each other and are aware of each others limits, fears and objectives. This allows for a direct contact with like-minded persons during the action, and prevents that individuals get lost in the mass of people. It also allows to watch out for each other. The structure of affinity groups is also important in order to take part in the consensus decision making in the spokescouncil (-> 4. Grass roots democratic structure).
3.2 No drugs or alcohol
In order to not put ourselves or other at risk because careless behaviour or limited awareness during an action, we refrain from using substances that can alter our senses before and during the action. This is for the benefit of the safety of individuals and the entire action group.
4. Grass roots dmocratic structure
Part of the character of an action is to act in solidarity and respecting each other as equals. I.e. all members of the group have the same chance to take part in decision making processes.
4.1 Consensus
We will attempt to take decisions by consensus, which means to take decisions which everyone in an affinity group can accept. In this, there is no room for majorities or minorities (such as in parliament). It is not about the optimum decision for each one of is, but about a solution which allows us to be able to act as a group, and in which everyone takes the same responsibility for the decision. Consensus can also mean, that different actions take place, if we cannot agree on one action.
4.2 Spokescouncil
For actions in large groups it has proven to be practical to work with a council system. Each affinity group (see below) send one representative to the spokescouncil. The spokescouncil is the body in which ideas, proposals for action and organisational issues are presented.
The “classical” model of a spokescouncil does not allow for decisions, which means that the spokescouncil serves to exchange informationen and opinions, and decisions are then being made in the affinity groups. In case of time pressure everyone decides together whether some questions should be decided in the spokescouncil.
5. Transparency
One of the characteristics of nonviolent action is that action plans are announced publicly in advance. Nonviolent action is a public action which also provides the opportunity to express our position. When deciding for a nonviolent action of civil disobedience (i.e. a blockade) everyone should decide for him/herself, if s/he is willing to carry the personal consequences of such an action (i.e. the risk of injury, arrest, prosecution).
6. A constructive counter-proposal
Nonviolent action includes a constructive element side by side with the opposition, a constructive counter-proposal to the policy we criticise. Part of the political alternatives to the military policy of NATO are means and procedures of civilian settlement of conflicts with the long-term objective of a just and democratically organised world. In relation to our action group, this is the practised democratic working together (-> Item 4). Slogan: the means are the end.
Spanisch
Decidiendo juntos – Actuando en común
En la plataforma NATO-ZU (Cerremos la OTAN) hemos acordado un marco para las acciones de desobediencia civil noviolenta. Este marco se compone de objetivos, fundamentos de la noviolencia y principios de toma de decisiones, sirve como base para nuestra acción y debe ser obligatoriamente respetado.
En nuestra acción noviolenta queremos actuar juntos de acuerdo con el marco descrito a continuación. Esto no quiere decir que haya que compartir como visión de la realidad cada una de estas líneas de acción. Son solamente un acuerdo para esta acción.
1. Objetivos
Las acciones noviolentas se utilizan en situaciones en las que se violan los derechos de las personas y los ciudadanos y ciudadanas. En circunstancias sociales en las que la vida de las personas es puesta en peligro, se oprime o se destroza, en las que se se niegan las opciones de desarrollo de las personas, en las que se imponen la injusticia y la discriminación. La política de guerra de la OTAN contribuye a esta destrucción de los fundamentos de la vida. (->llamamientos NATO-ZU – Cerremos la OTAN) Con la violencia se producen nuevas violaciones e injusticias, y se agudizan los conflictos existentes. Con los variados métodos de la acción noviolenta obstaculizamos esta política, hacemos visibles las situaciones de injusticia y mostramos qué intereses se esconden tras la estrategia de la OTAN.
2. Renuncia al empleo de la violencia
La actitud básica es el respeto por las personas y su dignidad. Esto implica tanto la exclusión de la violencia física como la renuncia a comportarse con discriminación o peyorativamente hacia los adversarios. La distinción entre la persona y su rol social hace posible aceptar como personas a los oponentes políticos y dentro del diálogo luchar contra ellos en su papel de representantes del sistema que criticamos. En nuestras acciones no portaremos ningún arma.
3.1 Grupos de afinidad
Para conseguir la mayor protección posible de todos los participantes recomendamos organizarse en grupos de afinidad durante una acción directa. Estos grupos se componen de entre 8 y 10 personas que se conocen entre sí y son conscientes de los límites, miedos y objetivos de los demás. Esto hace posible un contacto directo con los simpatizantes durante la acción, evitar que personas aisladas desaparezcan o se pierdan entre la multitud, y cuidarse mutuamente. La estructura de los grupos de afinidad es también importante para poder participar en la toma de decisiones por consenso en la asamblea de portavoces.
3.2 Ni drogas ni alcohol
Para no poner peligro ni a sí mismo ni a los demás por un comportamiento descuidado o una percepción disminuida, renunciaremos a consumir sustancias que alteren la percepción antes y durante una acción noviolenta. Esto contribuye a la seguridad personal y la de todo el grupo de acción.
4. Estructura organizativa de democracia de base.
El comportamiento solidario y no discriminatorio entre las personas participantes es propio de una acción noviolenta. Por ejemplo, todas las personas componentes de los grupos tienen la oportunidad de participar en igualdad en los procesos de toma de decisiones.
4.1 Búsqueda del consenso
Intentaremos llegar a las decisiones por consenso, es decir, a decisiones que sean aceptables para todas las personas participantes en el grupo de afinidad. Para ello no se permitirá que existan mayorías o minorías (como por ejemplo en el parlamento). No se trata de llegar a soluciones óptimas para cada una de las personas participantes, sino a soluciones que nos den capacidad operativa como grupo, en tanto que todos compartimos la responsabilidad de la decisión. El consenso puede significar también, por ejemplo, que tengan lugar diferentes acciones si no hemos sido capaces de acordar una única.
4.2 Asamblea de portavoces
En las acciones con grupos grandes ha resultado muy útil trabajar con un sistema de asambleas. Para ello cada grupo de afinidad (ver más abajo) envía una persona portavoz a la asamblea de portavoces. La asamblea de portavoces es el organismo en el que se exponen las ideas y las propuestas de acción y de organización.
En El modelo „clásico“, la asamblea de portavoces no tiene capacidad de decisión. Es decir, en la asamblea sólo se intercambian opiniones e informaciones y a continuación se devuelven las propuestas de decisión a los grupos de afinidad. Si hay una fuerte premura de tiempo, se reflexiona colectivamente entonces si determinadas cuestiones deberían decidirse en la asamblea de portavoces.
5. Transparencia
Entre las características de la acción noviolenta se encuentra el que los planes de la acción se anuncian públicamente con antelación. La acción noviolenta es una acción pública con la que además tenemos la posibilidad de exponer con fuerza nuestra postura. Al optar por una acción noviolenta de desobediencia civil (por ejemplo, un bloqueo) cada persona debe decidir si está preparada para asumir las consecuencias de la acción (por ejemplo, el riesgo de ser herida, detenida o procesada judicialmente).
6. Contrapropuesta constructiva
Las acciones noviolentas cuentan, junto a la actitud de rechazo, con un elemento constructivo, un proyecto alternativo para la situación criticada. Entre las alternativas a la política sostenida militarmente de la OTAN se encuentran los medios y procesos de una regulación política civil de conflictos, con el objetivo a largo plazo de un mundo organizado bajo principios de justicia social y democracia. En términos del grupo de acción esto se traduce en la práctica de unas relaciones comunes basadas en la democracia de base. (->Punto 4). Lema: Los fines están en los medios.



















